Gewerkschaften: Staatlich legitimierte kriminelle Vereinigungen

 

 

 

Nötigung und Erpressung sind aus gutem Grund in unserem Rechtstaat strafbewehrt und werden empfindlich geahndet. Eine unrühmliche Ausnahme:  Nur Gewerkschaften dürfen sich alles erlauben. Ob die Bürger im Müll ersticken, Mütter Ihre Kinder nicht zum Hort bringen können, Schulen geschlossen werden, Busse und Bahnen nicht mehr fahren, diese Herrschaften nehmen sich einfach das Recht, den Anderen mit brachialer Gewalt  ihren Willen aufzuzwingen. Mit welchen Recht? Mit dem des Stärkeren! Ellbogengesellschaft par excellence.  Und mit einem  juristischen Freifahrtschein, ausgestellt von willfährigen Politikern und einer blinden Justitia. Das unmoralische Feigenblatt:  Die vielzitierte Tarifautonomie.

Verdi. Ich kann das nicht mehr hören. Eine unsägliche Beleidigung für den längst verstorbenen großen italienischen Dichter und Komponisten. Sein guter, wohlklingender  Name wurde von einer skrupellosen, erpresserischen Bande missbraucht. Guiseppe würde sich im Grabe umdrehen, wenn er denn könnte. Denn dieser Verein hieß  früher mal ÖTV. Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr. Nachdem dieses Kürzel irgendwann nur noch Brechreiz hervorrief,  haben sich die Bonzen einfach einen neuen  Namen verpasst. So, wie sich der  Gangster einer Gesichtsoperation unterzieht damit niemand mehr die alte Fratze erkennt.

Blicken wir mal zurück, welche Suppe uns diese Herrschaften schon früher eingebrockt haben. Legendär: Der schwergewichtige Boss Heinz Kluncker. Jener Drei-Zentner-Mann, der den damaligen Kanzler und Friedensnobelpreisträger Willy Brandt  in die Knie zwang und demütigte.  Die Quittung: Eine jahrelange Wirtschaftsdepression. Seine Nachfolgerin: Die beinahe ebenso berüchtigte Frau Dr. Monika Wulf-Mathies, die für ihre tolle Arbeit von den Genossen später  noch mit dem hübschen Posten in der europäischen Kommission  belohnt wurde.

Die eigentliche Unverschämtheit: Dieser Verein reklamiert für sich auch noch die moralische Überlegenheit  einer Wohltätigkeitsveranstaltung. Zum uneigennützigen Guten von Arbeitern und Angestellten, die vor dem kapitalistischen Raubtier (Länder und Kommunen) geschützt werden müssen. Dabei haben diese Herrschaften selbst die gröbste Misswirtschaft betrieben und als moralische Instanz kläglich versagt. Wer erinnert sich noch an die spektakulären Pleiten, Korruption und Misswirtschaft bei den gewerkschaftseigenen Unternehmen? Neue Heimat, COOP, Bank für Gemeinwirtschaft? Wer kennt noch Albert Vietor? Als Boss der Neuen Heimat hatte er sich dreißig Millionen selber zugeschanzt.  Zusätzlich zum üppigen Vorstandsgehalt. Bernd Otto, ehemals Chef von COOP, der mit Millionen nach Südafrika türmte. Franz Steinkühler, der sein Insiderwissen gewinnbringend in verbotene Spekulationsgeschäfte einbrachte.  Nicht zuletzt die Betriebsräte des Volkswagenkonzerns, die sich ihre Bordellbesuche aus der Firmenkasse bezahlen ließen.  Alle Gewerkschaftler.

Es gab mal eine Zeit vor vielen Jahrzehnten,  da hatten Gewerkschaften als Organisation der Arbeiterbewegung tatsächlich eine Daseinsberechtigung. Damals, als es um den Existenzkampf des Arbeiters gegen Ausbeutung ging, für Lohn und Brot seiner hungernden Familie. Der Gegner war der böse Unternehmer und miese Kapitalist, gerne karikiert als  dickwanstiger Zigarrenraucher mit Zylinder.  Diese Zeiten sind längst vorbei. Niemand wird ernsthaft behaupten, daß unsere Beamten und öffentlichen Angestellten darben. Im Gegenteil: Die Jobs sind so begehrt, daß auf jede Stelle viele Bewerber kommen. Und wer da einmal drin ist, der hat für sein Leben ausgesorgt: Keine Sorge um den Arbeitsplatz, üppige Altersversorgung usw. usw. Was wir heute erleben, das sind Luxusstreiks.

Gerade in diesen Tagen ist es wieder soweit: Alle Räder stehen still, wenn mein starker Arm es will. Müll wird nicht abgeholt; Ämter geschlossen, Flughäfen einfach dicht gemacht.

Heute wird nicht gegen den raffgierigen Kapitalisten gestreikt. Stattdessen wird der unbedarfte,  einfache Bürger zur Geisel genommen. Um die  erpresserische Forderung einer Gruppe durchzusetzen. Zu zahlen von der Gemeinschaft aller Steuerzahler.

Es sind Wohlstandsstreiks, so überflüssig wie ein Kropf. Stets das gleiche Ritual. Die Leidtragenden: Der Steuerzahler; wir alle, denen alljährlich immer weniger Netto vom  Brutto bleibt.  Warum schafft man eigentlich diese so langweilig wie ärgerliche  Prozedur nicht einfach ab? Meistens weiß man ja doch schon vorher, was später rauskommt.

Die einfache Antwort: Die Bonzen brauchen den Arbeitskampf. Denn nur damit können sie ihren  Laden zusammen halten. Ohne die erzwungene Solidarisierung der Mitglieder durch einen Streik könnte die Gewerkschaft keinen mehr mobilisieren.

Warum unternimmt die Politik nichts? Ganz einfach: Über die Hälfte unserer Parlamentarier sind selbst Mitglieder einer Gewerkschaft. Wie war nochmal der Spruch mit den Krähen und dem Auge? Alles klar? Und zu guter Letzt: Die öffentlichen Mandatsträger, die den Gewerkschaften als „Verhandlungsführer“ gegenüber sitzen, profitieren ja selbst von den  Lohnsteigerungen und sonstigen Wohltaten. Wie lautet ein alter Spruch: Streiken die Müllmänner, dann bekommt der Bundeskanzler eine Gehaltserhöhung.

Wann wehren wir uns endlich?

 Euer Bernd

 


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